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Sketchnotes fürs Studieren nutzen #snde

Humboldt-Sketchnote
Sketchnotes zum Lernen: Humboldt
Sketchnotes zum Lernen: Humboldt

Für mich war es völlig normal: Klar. Ich sketchnote bei Veranstaltungen mit. Ich fertige visuelle Notizen bei Besprechungen an. Natürlich bereite ich auch Inhalte, die ich lernen möchte – zum Beispiel im Studium – visuell auf. Ich habe da gar nicht lange darüber nachgedacht.

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EduCamp Leipzig #ecle16 – Memory Overflow

EduCamp-Header

EduCamp-Header

Zweieinhalb Tage EduCamp. Ich bin immer noch ganz platt. Ich habe viele neue interessante Menschen kennengelernt. Und so vielfältig wie die Teilgeber, waren auch die Themen der Sessions: Aktive Workshops. Vortragsformate. Diskussionen. Digitalisierung. Digitalisierungskritik. Völlig Analoges.

Ein bisschen schade ist ja immer, dass man nicht an allem teilnehmen kann. Aber auch das gehört zum Reiz eines BarCamps.

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Ins Gehirn flüstern – Pädagogik aus neurobiologischer Sicht

Ins Gehirn flüstern – Sketchnote 3

Ins Gehirn flüstern“ – Unter diesem Titel erlebte ich am 9.5.14 einen 40 minütigen Impulsvortrag von Dr. Gregor Kern auf einer DIHK-Bildungs-GmbH-Veranstaltung. Gregor Kern brannte ein Feuerwerk ab, das einen mitriss, aber auch latent überforderte. So viel Information in so kurzer Zeit.

Ins Gehirn flüstern – Sketchnote 1
Ins Gehirn flüstern – Sketchnote 1

Als es nun hieß, dass er am 4.11.15 bei uns in Würzburg ist, um thematisch das Gleiche in einem Ein-Tages-Seminar mit unseren Dozenten zu erarbeiten, fragte ich gleich bei meinem Chef an, ob ich daran teilnehmen dürfe. Und er sagte nicht nur zu, sondern setzte gleich sich selbst und drei weitere Kolleginnen auch noch mit in die Veranstaltung.

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Anerkennung von non-formal erworbenen Kompetenzen

Sketchnote Teil 1 conCert

Deutschland ist ein „Schein-Land“: Nur die Fähigkeiten, Kenntnisse und Kompetenzen, die mittels eines Scheins, Zeugnisses oder Zertifikats belegt sind, zählen; vor allem wenn es um die Bewerbung um eine Arbeitsstelle geht. Auch in anderen (europäischen) Ländern existiert dieses Prinzip. Ist jedoch nirgends so ausgeprägt wie hier.

Seit einiger Zeit schon hat die Europäische Union das Bestreben, soziale Ungleichheit zu verringern, allen die Möglichkeit auf Bildung zu verschaffen und eben auch non-formal erworbenes Wissen (auch als wirtschaftliche Ressource) verfügbar zu machen. So hat sie ihren Mitgliedsstaaten im Rahmen des Programms Lebenslanges Lernen nun auch auferlegt, bis 2018 Lösungen für diese Aufgabe zu finden.

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Gelassenheit – Seminar mit Dirk Hüther

Gelassenheit Sketchnote 1

Was würde ich tun, wenn ich echt (100 %), wenn ich ohne Angst wäre, mehr Energie hätte, gelassener und selbstbewusster wäre? Das war die Eingangsfragestellung zu Dirks Seminar. Normalerweise bin ich es gewohnt, gemeinsam mit ihm vorne zu stehen und das Seminar zu leiten. Diesmal saß ich als Teilnehmer auf der anderen Seite.

Und das noch nicht einmal freiwillig: Irgendjemand hatte mich auf die Teilnehmerliste geschrieben. Nun gut, nachdem ich für diesen Tag noch keinen Termin im Kalender stehen hatte, dachte ich mir, ich schaue mir das an. Es gibt nichts zu verlieren. Ich kenne viel von dem, was Dirk macht und erzählt. Aber, wenn ich nur einen Tipp mitnehmen kann, dann hat sich der Tag schon gelohnt.

Gelassenheit Sketchnote 1
Gelassenheit Sketchnote 1

So war es dann auch: Ich hörte viel Bekanntes. Aber es hat Spaß gemacht. Den anderen Teilnehmern auch. Zumindest die meiste Zeit. Zwischendurch wurde es aber auch häufiger sehr ruhig. Wir Menschen mögen es nicht unbedingt, wenn man uns an unsere Blockaden oder Ängste heranführt. Aber gerade das brachte einige Aha-Erlebnisse. Ich habe das Gefühl, dass durch das Seminar für einige eine Tür einen Spalt weit geöffnet wurde.

Gelassenheit Sketchnote 2
Gelassenheit Sketchnote 2

Und meinen Tipp nahm ich auch mit, beziehungsweise einen Ansatz, über den ich nachdenken werde. Was ist WIRKLICH wichtig? Zu allem anderen sag einfach „Fuck it!“. (Nicht meine Worte, sondern die von John Parkin.) Gar nicht so leicht, wenn es um Dinge geht, die einem eben auch wichtig sind. Aber genau darin könnte ein Weg liegen, Ballast abzuwerfen, loszulassen, die Hände frei zu bekommen.

Wird mich das gelassener machen? Mein zukünftiges Ich sagt ja. Wir werden sehen. Auf jeden Fall ein guter Seminartag. Und wer mehr von den Inhalten sehen will, kann sich meine zwei Sketchnotes anschauen.

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Halbleiter – die Materialklasse, aus der die (Alb)Träume sind. Physik am Samstag, 7.2.15

Sketchnote PhaS 1

Am letzten Samstag war es wieder einmal so weit. Die Uni Würzburg lud zur Physik am Samstag ein. Laut Professor Vladimir Dyakonov, der die Veranstaltung kommentierte und begleitete, läuft die Veranstaltungsreihe bereits seit 14 Jahren.

Wie Dyakonov nach der Vorlesung betonte, war das, was Professor Batke präsentierte, in etwa der Stoff, den Physikstudenten in einem ganzen Semester vermittelt bekommen. Und so dauerte der Vortrag auch – trotz Überspringen einiger Folien und Weglassen einiger Versuche – über zwei Stunden anstelle der sonst üblichen einen Stunde.

Mir gefiel der Vortrag ganz gut, auch wenn ihm ein wenig „didaktische Reduktion“ sicher gut getan hätte. Funktionsweise, Herstellung und philosophisch-moralische Implikationen von Halbleitern jeweils recht umfassend darzustellen, war einfach eine große sehr Aufgabe.

Ich habe versucht, den knackigen Inhalt einigermaßen in eine Sketchnote zu gießen.

Sketchnote PhaS 1
Sketchnote PhaS 1
Sketchnote PhaS 2
Sketchnote PhaS 2
Sketchnote PhaS 3
Sketchnote PhaS 3
Sketchnote PhaS 4
Sketchnote PhaS 4
Sketchnote PhaS 5
Sketchnote PhaS 5
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Learntec 2015 – Doping fürs Gehirn?

Vortrag Hirndoping

Vor wenigen Stunden schloss die Learntec in Karlsruhe ihre Pforten. Drei Tage rund ums Thema Lernen und digitale Medien gehen zu Ende. Was gibt es Neues in der Szene?

Nachdem ich letztes Jahr mit meinem Besuch der Leitmesse für E-Learning und Co. pausierte, wollte ich mich dieses Jahr wieder auf den Stand der Dinge bringen und mich ideen- und motivationsmäßig wieder einmal „dopen“. Aber so richtig erfüllt und inspiriert mache ich mich diesmal nicht auf den Nachhauseweg.

Bereits auf der Hinfahrt lief es alles andere als rund. Es gab Probleme auf der Bahnstrecke und so kam ich mit eineinhalb Stunden Verspätung in Karlsruhe an. Dort klappte dann jedoch alles wie gewohnt bestens. Aus dem Zug raus, in den Shuttlebus rein. Und dort direkt in die Messe. Ein Lob an die Learntec-Organisatoren. Nicht nur der Shuttleservice, auch alles andere läuft reibungslos professionell.

Inhaltlich war es für mich dieses Mal nicht ganz so spannend. In den zwei Jahren hat sich meines Erachtens nicht so viel getan. Viele Aussteller kannte ich bereits vom letzten Mal, teils war ihr Stand sogar an der gleichen Stelle. Nett war mein Messeabschluss, zu dem ich Nicola Appel von Articulate persönlich traf. Wir standen in letzter Zeit über Twitter öfter in Kontakt. Ich finde es immer wieder spannend, wie sich virtuelle und reale Welt miteinander vernetzen und man vom einen in den anderen Raum überwechselt. Ich drücke Articulate die Daumen, die mit ihrem Produkt Storyline 2 Adobes Captivate etwas entgegensetzen; macht einen sehr soliden Eindruck.

Vortrag „Das 3-R-Axiom“
Vortrag „Das 3-R-Axiom“

Die Vorträge fand ich dieses Mal schwächer. Zwei möchte ich jedoch herausheben: Der Vortrag von Michael Gobran im Anwenderforum „Das 3R-Axiom“. Sicher wollte er damit die Produkte und Leistungen seiner Firma Mindsetter AG promoten. Aber dies machte er zugegebenermaßen sehr spannend und unterhaltsam. Und der 3-R-Ansatz lässt sich auch durchaus losgelöst von seinen Produkten umsetzen. Er stellte uns die Botschaft oder das zu Lernende als den Charakter „SAM“ (smart, applicable/anwendbar, memorable/erinnerbar) vor, der dagegen ankämpft, vergessen zu werden. Die drei (plus eins) R sind Reduce, Relate und Reflect (+ Re-Engage). Die Software hilft dabei, diese Reduktion auf wenige Kernaussagen zu vollziehen, versucht durch Fragen die Verbindung, die Relation herzustellen und den Lerner zur Reflexion anzuregen. Und schließlich versucht sie, den Lernenden durch Erinnerungen immer wieder zur Auseinander mit dem Lernstoff zu motivieren.

Vortrag Hirndoping
Vortrag Hirndoping

Der zweite erwähnenswerte Vortrag war der von Prof. Dr. Dr. Dr. Felix Tretter. Und: Ja. Er trägt tatsächlich drei Doktortitel; und diese in drei unterschiedlichen Feldern (Psychologie, Politik und Medizin). Mir waren seine PowerPoint-Folien zu viel, zu voll, zu schlecht gestaltet und der Vortrag ein vollgepackter Schweinsgalopp durch das Thema „Besser Lernen durch Gehirndoping?“. Ich tat mir echt schwer, eine Sketchnote des Vortrags anzufertigen; teilweise nicht so toll strukturiert, vielfach einfach zu schnell. Aber Herr Tretter ist ein hochintelligenter, interessanter Mensch, der etwas zu sagen hat und da verzeiht man ihm solche Präsentationsform-Schwächen gern. Ja, es gibt Lerndoping. Es birgt Suchtgefahr. Und es ist nicht genau planbar. Der Vortrag war ein schöner analoger Kontrast zu all den digitalen Themen der Learntec.

Learntec: Spinner-Suite
Learntec: Spinner-Suite

Ein Angebot gefiel mir noch besonders gut, auch wenn ich keine Gelegenheit hatte, aktiv teilzunehmen: Die Spinner-Suite. Laut Programm läuft sie bereits zum elften Mal. Das letzte Mal war sie mir nicht aufgefallen. Aber diesmal hatte sie einen guten, auffälligen Platz bekommen. Wie die handgeschriebenen Plakate sagen: „Wir verkaufen nichts. Wir vernetzen Ideen.“ – Und das ganz analog. Barcamp und Speed-Dating-Formate. Spannend.

Learntec: Spinner-Suite
Learntec: Spinner-Suite

Insgesamt fahre ich also doch positiv gestimmt nach Hause. Und werde wohl in spätestens zwei Jahren wieder nach Karlsruhe fahren.