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Physik am Samstag: Gravitationswellen

Dr. Martin Kamp
Dr. Martin Kamp

Wieder einmal war es soweit: Physik am Samstag an der Uni Würzburg. Thema diesmal: Gravitationswellen-Detektoren. Und es war diesmal endlich wieder einmal eine Veranstaltung, der auch Nicht-Eingeweihte gut folgen konnten. Die letzten Male war das leider anders.

Nun gut. Diesmal ging es auch nicht um die Grundfesten der Physik, sondern eigentlich um intelligente Ingenieurs-Leistungen. Aber immerhin gab es für diese Leistung 2017 den Nobelpreis. Aber alles der Reihe nach.

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Halbleiter – die Materialklasse, aus der die (Alb)Träume sind. Physik am Samstag, 7.2.15

Am letzten Samstag war es wieder einmal so weit. Die Uni Würzburg lud zur Physik am Samstag ein. Laut Professor Vladimir Dyakonov, der die Veranstaltung kommentierte und begleitete, läuft die Veranstaltungsreihe bereits seit 14 Jahren.

Wie Dyakonov nach der Vorlesung betonte, war das, was Professor Batke präsentierte, in etwa der Stoff, den Physikstudenten in einem ganzen Semester vermittelt bekommen. Und so dauerte der Vortrag auch – trotz Überspringen einiger Folien und Weglassen einiger Versuche – über zwei Stunden anstelle der sonst üblichen einen Stunde.

Mir gefiel der Vortrag ganz gut, auch wenn ihm ein wenig „didaktische Reduktion“ sicher gut getan hätte. Funktionsweise, Herstellung und philosophisch-moralische Implikationen von Halbleitern jeweils recht umfassend darzustellen, war einfach eine große sehr Aufgabe.

Ich habe versucht, den knackigen Inhalt einigermaßen in eine Sketchnote zu gießen.

Sketchnote PhaS 1
Sketchnote PhaS 1
Sketchnote PhaS 2
Sketchnote PhaS 2
Sketchnote PhaS 3
Sketchnote PhaS 3
Sketchnote PhaS 4
Sketchnote PhaS 4
Sketchnote PhaS 5
Sketchnote PhaS 5
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Das nichtthermische Universum – Physik am Samstag

Detektion auf der Erde?
Max-Scheer-Hörsaal
Max-Scheer-Hörsaal

Gestern besuchte ich wieder einmal „Physik am Samstag“, eine Veranstaltung der Uni Würzburg für Interessierte an Physik. Der trockene Titel „Das nichtthermische Universum“ verhieß nichts Gutes. Dr. Felix Spaniers Vortrag war jedoch bei Weitem nicht so trocken wie ich befürchtet hatte; und das obwohl Spanier theoretischer Physiker ist.
Letztlich passierte jedoch wieder das, was meistens bei dieser Art von Vorträgen passiert. Sie beginnen recht einfach, die Redner schaffen es meist, einen leicht verständlichen Einstieg ins Thema zu finden, dem auch Laien einigermaßen leicht folgen können. Am Anfang werden Beispiele gebracht, die den Inhalt mit unserer alltäglichen Erfahrung verknüpfen. Aber dann wird es schnell recht komplex und es fehlen die Beispiele. Hierbei schlug sich Felix Spanier immer noch sehr gut.

Dr. Felix Spanier
Dr. Felix Spanier

Aber dann geschah doch noch, was meistens passiert: Der rote Faden, der Blick für das Ganze geht verloren. So kann ich jetzt ehrlich gesagt, nicht mehr genau erklären, um was es im Vortrag eigentlich ging. Einige Details konnte ich nachvollziehen und verstehen, aber der große Zusammenhang fehlt mir.

Zunächst erklärte er, was Temperatur ist (Bewegung von Atomen/Molekülen). Dann zeigte er, dass unter diesem Aspekt der Weltraum gar nicht so kalt ist, wie wir immer glauben. Später ging er darauf ein, dass jedoch nicht jede Bewegung der kleinsten Teilchen als Temperatur interpretierbar ist, nämlich wenn sie nicht der Maxwellschen Verteilung folgen. Und im Weltall ist genau dies der Fall. Es greifen hier noch andere Effekte. Und somit kann man das Universum nicht als rein thermisch betrachten, eben als „nichtthermisch“. Und dann ging er auf sein Spezialgebiet ein, Beschleunigungseffekte an Schockfronten. An diesen Schockfronten werden einzelne Teilchen dadurch, dass sie mehrfach die Schockfront passieren, über die Maßen beschleunigt.

Temperatur des Weltraums
Temperatur des Weltraums

Wie man an meiner Zusammenfassung sieht: Details wurden mir klar. Der Zusammenhang fehlt. Und dies ist eine Erkenntnis für mich, die sich auf andere Lernsituationen übertragen lässt. Denn ich befürchte, genau dies geschieht viel zu oft in Klassenräumen. Die Vortragenden sollten mehr Kreativität aufzubringen, den großen Rahmen, den Zusammenhang nachvollziebar aufzubereiten, als sich lediglich um die Details zu kümmern.