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Schreiben mit KI: Neues Handwerk oder nur neu sortiert?

Buch: Besser Texten mit Kopf und KI

Eine Rezension des Buches „Besser Texten mit Kopf und KI“ von Dominik Ruisinger und Kai Heddergott

Wenn man aktuell über Schreiben spricht, kommt man an KI nicht mehr vorbei.
Die spannendere Frage ist allerdings nicht, ob sie das Schreiben verändert – sondern wie grundlegend diese Veränderung tatsächlich ist.

Das Buch „Besser Texten mit Kopf und KI“ gibt darauf eine klare Antwort. Beim Lesen hatte ich allerdings öfter den Eindruck: Vieles wirkt weniger wie ein völlig neuer Ansatz – eher wie eine strukturierte Beschreibung dessen, was sich in der Praxis längst entwickelt hat.

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Zeit für Gedanken

Bob Blume Lesen. Schreiben.

Eher Gedanken als eine Rezension zu „Lesen. Schreiben. Ein Plädoyer für ein besseres Miteinander.“ von Bob Blume.

Wir alle haben Vorurteile. Nicht alle werden bestätigt.

Bob Blume. Im Klappentext wird er als Bildungsaktivist beschrieben, in den Sozialen Medien als Netzlehrer bekannt. Ich war noch nie über ihn gestolpert und das, obwohl ich mich seit einigen Jahren mit Bildung beschäftige. Allerdings gingen für mich bereits vor einigen Jahren Bildung und soziale Medien getrennte Wege. Klar, Bildung muss mit der Zeit gehen, sollte gerade die jungen Menschen erreichen. Also sind soziale Medien der vermeintlich logische Schritt.

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Schlauberger – Lernen neu gedacht

Kartenspiel der Schlauberger

Wenn Kinder mit Lernschwierigkeiten zu kämpfen haben, setzen Elena und Matthias mit ihrer Arbeit an. Seit der Gründung des Schlauberger-Instituts für Lerntherapie vor eineinhalb Jahren verfolgen sie einen Ansatz, der weit über die reine Wissensvermittlung hinausgeht. In einem inspirierenden Gespräch berichteten sie von ihrer Philosophie, ihren Methoden und ihren Visionen für die Zukunft. Dabei wurde schnell klar: Bildung ist für sie nicht nur ein Beruf, sondern eine Berufung. Als Lerntherapeuten entwickeln sie innovative Wege, um Kindern mit Lernproblemen effektiv zu helfen. Ein zentrales Element sind die selbst entwickelten Lernspiele, die als Kartenspiele konzipiert sind und Schulstoff spielerisch erfahrbar machen.

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Sketchnotes fürs Studieren nutzen #snde

Humboldt-Sketchnote

Sketchnotes zum Lernen: Humboldt
Sketchnotes zum Lernen: Humboldt

Für mich war es völlig normal: Klar. Ich sketchnote bei Veranstaltungen mit. Ich fertige visuelle Notizen bei Besprechungen an. Natürlich bereite ich auch Inhalte, die ich lernen möchte – zum Beispiel im Studium – visuell auf. Ich habe da gar nicht lange darüber nachgedacht.

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Ins Gehirn flüstern – Pädagogik aus neurobiologischer Sicht

Ins Gehirn flüstern – Sketchnote 3

Ins Gehirn flüstern“ – Unter diesem Titel erlebte ich am 9.5.14 einen 40 minütigen Impulsvortrag von Dr. Gregor Kern auf einer DIHK-Bildungs-GmbH-Veranstaltung. Gregor Kern brannte ein Feuerwerk ab, das einen mitriss, aber auch latent überforderte. So viel Information in so kurzer Zeit.

Ins Gehirn flüstern – Sketchnote 1
Ins Gehirn flüstern – Sketchnote 1

Als es nun hieß, dass er am 4.11.15 bei uns in Würzburg ist, um thematisch das Gleiche in einem Ein-Tages-Seminar mit unseren Dozenten zu erarbeiten, fragte ich gleich bei meinem Chef an, ob ich daran teilnehmen dürfe. Und er sagte nicht nur zu, sondern setzte gleich sich selbst und drei weitere Kolleginnen auch noch mit in die Veranstaltung.

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#bcwue15 Das 1. Barcamp Würzburg

Impressionen der Barcamp-Eröffnung

Impressionen der Barcamp-Eröffnung
Impressionen der Barcamp-Eröffnung

Sieben Jahre hat es gedauert von der Idee zur Umsetzung. Sieben Jahre „jemand müsste mal …“, „wäre schon cool, wenn …“. Und am Samstag war es endlich soweit: Das 1. Barcamp Würzburg wurde Realität.

Vogel Startup Werkstatt

Die Vogel Startup Werkstatt ist noch nicht fertig und wurde schon intensiv genutzt. Dies war wahrscheinlich auch mit der Grund, weshalb bereits vor dem offiziellen Check-In um neun Uhr bereits die ersten Kontakte geknüpft wurden. Denn ich war nicht der einzige, der nicht genau wusste, wo er hin musste. Aber gemeinsam fand man relativ schnell den Eingang. Die fehlende Ausschilderung war aber einer der wenigen kleinen Patzer der Organisatoren. Ansonsten war das Ganze super organisiert: Atmosphärische Räume, ein gigantisches Catering und ca. 80 hochmotivierte Leute.

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Adaptives E-Learning für alle? INTUITEL

INTUITEL Conference

Als registrierter Besucher der Learntec erfuhr ich im Mai von der Abschluss-Konferenz des Projektes INTUITEL am 18. Juni 2015 in Karlsruhe. Und die Beschreibung klang so spannend, dass ich mich anmeldete. Und es war tatsächlich eine kleine, aber feine Veranstaltung.
INTUITEL steht für „Intelligent Tutoring Interface For Technology Enhanced Learning“ und das beschreibt ziemlich genau, um was es hierbei geht. Es handelt sich um eine Software, die als PlugIn bestehende Open-Source-Lernplattformen wie MOODLE oder ILIAS in eine komplette adaptive E-Learning-Umgebung verwandelt.
Über adaptive Lernumgebungen wurde schon viel geschrieben. Aber viele Lösungen gibt es derzeit noch nicht. Und bei diesen wenigen handelt es sich um teure proprietäre Lösungen. Ganz anders INTUITEL. Zum einen lässt es sich, wie schon oben erwähnt, in bestehende Lösungen integrieren. (Sicher, es müssen einige technische Voraussetzungen erfüllt werden. Aber meiner Eins

INTUITEL Conference
INTUITEL Conference

chätzung nach, handelt es sich hierbei um weit verbreitete Standards.) Zum anderen ist es zumindest derzeit noch kostenlos.
Entwickelt wurde es von Mitarbeitern der Fachhochschule Karlsruhe, unter der Leitung von Prof. Dr. Peter Henning. Finanziert wurde das Projekt durch Europäische Fördergelder.
Ganz so Plug-And-Play funktioniert es dann allerdings doch nicht. Denn die Inhalte, die Contents, müssen sich schon für eine adaptive Lösung eignen. Das heißt, dass die Lerninhalte in kleine Häppchen aufgeteilt sein sollten und möglichst auch unterschiedliche Formate des gleichen Inhalts vorhanden sein sollten (was Inhaltstiefe, didaktische Aufbereitung, aber auch durchaus Medienformat (Text, Audio, Video) betrifft).
Erst dann kann die eigentliche Arbeit im Backend von INTUITEL beginnen. Hier kann man nämlich die Inhalte zu so genannten Learning Paths verknüpfen. Diese Verknüpfung benötigt das System, um sinnvolle Vorschläge unterbreiten zu können. Außerdem werden die einzelnen Komponenten mit Metadaten angereichert.
In der Demoversion arbeitet die Software mit einem Standard-Lerner-Profil. In der Vollversion können hier weitere Einstellungen vorgenommen werden.
In der Praxis sieht das Ganze Setting für den Lerner dann so aus: Er loggt sich ganz normal in seine Lernplattform ein. Er kann dann entweder ganz normal die Contents der Reihe nach, wie sie im System hinterlegt sind, abarbeiten. Oder er navigiert über das INTUITEL-Fenster. Je nach Lernumgebung kann es per Knopfdruck ein- und ausgeblendet werden, oder es ist fest in das Layout der Lernplattform integriert. Die präsentierten Vorschläge sind nicht statisch, sondern werden live produziert und ändern sich durch die Interaktionen. Eben echt adaptiv.
Auch wird nicht nur der eine „richtige“ Vorschlag präsentiert, sondern immer mehrere, unter denen der User auswählen kann. Hier wäre eine kleine Beschreibung sicher noch ganz hilfreich. Aber das System befindet sich ja immer noch in der Entwicklung. Allerdings bekommt man bereits Bewertungen in Form von Sternen (null bis fünf).
Insgesamt ist INTUITEL ein sehr spannender Ansatz, den ich sicher weiter mitverfolgen werde.
Weitere Infos über: Website von INTUITEL

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Wer Wind sät, soll Wissen ernten

Am besten lernen Schüler aus realen Projekten. Solche zu finden und dann auch noch durchzuführen, ist für Lehrer eine große Herausforderung.

Das Pictorius Berufskolleg in Coesfeld hat nun ein spannendes Projekt zum Thema Windenergie gestartet. Schülerinnen und Schüler entwickeln hierbei neue Ideen für eine nachhaltige Energieversorgung. „Windkraftkunst im Kornfeld“ ist sowohl technologisch als auch künstlerisch-gestalterisch ausgelegt. Die Ergebnisse werden im Rahmen der Regionale 2016 im westlichen Münsterland der Öffentlichkeit präsentiert. Die Installation soll aus möglichst vielen Mikro-Windanlagen bestehen.

Windkraft
Windkraft

An dem ausgeschriebenen Wettbewerb können sich alle Schüler der Region beteiligen. Um eine Chance auf den Sieg zu haben, müssen sich die Schüler Wissen über die Energieerzeugung per Windkraft und Rotorformen erarbeiten. Hierfür ist jedoch nicht nur technisches Wissen und Einfühlsamkeit in Nachhaltigkeit, sondern auch künstlerisches Gespür gefragt. Es sind also alle Motivationsfelder für das Lernen angesprochen.

So können nur alle gewinnen: Die Schüler Kenntnisse, Fähigkeiten und im besten Falle einen Preis. Die Energiewirtschaft neue Erkenntnisse und Ideen. Und die Natur weitere Begeisterte für naturschonende, nachhaltige Projekte.

Derzeit sucht das Projekt Unterstützung auf der Crowdfunding-Plattform www.ecocrowd.de. EcoCrowd ist als Teil der Deutschen Umweltstiftung, der größten und ältesten Bürgerstiftung in der Bundesrepublik, ausschließlich auf nachhaltige Projekte fokussiert.

Für den Erfolg des Projektes ist die Öffentlichkeitsarbeit von großer Bedeutung.

„Wir gehen davon aus, dass je eher sich junge Menschen mit Möglichkeiten der Technologie und Gestaltung unserer Umwelt aktiv beschäftigen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich in Zukunft gemeinsam gute und nachhaltige Lösungen für die Gestaltung unseres Lebensraumes entwickeln lassen.“ – Markus Wengrzik und Herbert Thesing, Projektkoordination am Pictorius Berufskolleg Coesfeld

Die Schülerinnen und Schüler sind für jede Unterstützung dankbar und freuen sich, wenn sich mit Ihrer Hilfe weitere Interessenten finden lassen.

Alle sind herzlich eingeladen die Projektseite zu besuchen.

https://www.ecocrowd.de/en/projects/16578-Windkraftkunst-im-Kornfeld

„Windkraftkunst im Kornfeld“ hat auch eine eigene Facebook-Seite.

https://www.facebook.com/pages/Pictorius-WindKRAFT/806648462718490?fref=ts

So macht Lernen Spaß und verspricht Erfolg (und nicht nur den direkten Lernerfolg). Ich würde mich freuen, wenn das Projekt genügend Spender fände.