Für mich war es völlig normal: Klar. Ich sketchnote bei Veranstaltungen mit. Ich fertige visuelle Notizen bei Besprechungen an. Natürlich bereite ich auch Inhalte, die ich lernen möchte – zum Beispiel im Studium – visuell auf. Ich habe da gar nicht lange darüber nachgedacht.
Es waren zwölf Teilnehmer angemeldet für unser „Meetup außer der Reihe“. Die Nürnberger WebWeek mit 100 Veranstaltungen lockte. Und so ließen wir – Susanne Kitlinski, Herbert Just und ich, Peter „Peps“ Schmitt – es uns nicht nehmen, ein Meetup zum Thema Agilität zu organisieren. Kaum hatten wir uns dazu entschlossen, stieß auch schon Ines Wimmer zum Organisationsteam.
Auf unserem letzten Meetup im Joseph’s zum Thema persönliche Landkarten war sie noch Teilnehmerin. Aber die Moderatorin und Facilitatorin musste einfach zu uns ins Orga-Team wechseln. Danke Ines! Umso mehr, als Susanne leider krankheitsbedingt kurzfristig ausfiel.
Meetup am 22.11.16: Diesmal war wieder Würzburg als Treffpunkt an der Reihe. Auch wenn die Vizthinker sich eigentlich immer wieder an unterschiedlichen Orten treffen – diesmal waren wir wieder im Café Cairo in Würzburg. Das letzte Mal im Biergarten, diesmal auf der Studiobühne.
Studiobühne
Es war sehr kuschelig. Die Studiobühne bietet Platz für 10 bis 15 Personen. Und da waren wir gut dabei. Insgesamt waren wir zu zwölft.
Wir Organisatoren waren baff erstaunt. Außer uns drei waren nur zwei bekannte Gesichter dabei: Ute und Andi hatten uns schon beim letzten Meetup in Würzburg besucht. Die anderen hatten sich entschuldigt. Aber dafür gab es jede Menge „Frischfleisch“. Zumindest, was die Teilnahme an den Meetups betrifft. Daniel kenne ich nun schon eine ganze Weile, aber es war sein erstes Meetup. Bei meinem letzten Workshop machte ich ein bisschen Werbung. Anscheinend hat es genutzt.
Oktober: Susanne Kitlinski und ich starten an der Shift School. Susanne kannte die Shift School schon. Ich habe Tina und Tobi bei unserem ersten Vizthink-Meetup in Nürnberg kennengelernt. Ein echt spannender Laden: www.shiftschool.de Design Thinking. Digitalisierung. Neue Formen der Bildung.
Ein Monat geht dem Ende entgegen. Eigentlich hatte ich einiges für Blogbeiträge in der Pipeline. Aber Arbeit, Studium und anderes – nämlich die Themen für die Blogbeiträge – haben mich mit Beschlag belegt.
Es war nur eine spontane Idee: Herbert Just sprach Susanne Kitlinski und mich auf dem EduCamp in Leipzig an, ob wir aus dem Thema Visual Thinking etwas machen wollen.
Visual Thinking auf dem EduCamp
Herbert ist ein begeisterter visueller Denker und Storyteller. Wenn er Ideen und Gedanken entwickelt, ist der Stift immer dabei. Seine Skribbles und Doodles sind nicht aufwändig. Aber sie sind immer dabei. Sie gehören zum Denken dazu.
Zweieinhalb Tage EduCamp. Ich bin immer noch ganz platt. Ich habe viele neue interessante Menschen kennengelernt. Und so vielfältig wie die Teilgeber, waren auch die Themen der Sessions: Aktive Workshops. Vortragsformate. Diskussionen. Digitalisierung. Digitalisierungskritik. Völlig Analoges.
Ein bisschen schade ist ja immer, dass man nicht an allem teilnehmen kann. Aber auch das gehört zum Reiz eines BarCamps.
Lange habe ich darauf gewartet. Jetzt hätte ich es fast verpasst: Das aktuelle EduCamp. Es findet in diesem Frühjahr in Leipzig statt. Am 16. und 17. April. Anreise ist am Freitag, 15.4.16, und für diesen Tag stehen einige interessante Workshops auf dem Programm.
Ich werde voraussichtlich an dem über Erstellung von Lernvideos teilnehmen. Irgendwie treibt mich dieses Thema zur Zeit um. Auch beruflich steht es an. Es passt also wieder einmal alles zusammen.
Mein erstes EduCamp
Es wird mein erstes EduCamp sein. Und ich bin schon sehr gespannt. Von meinem letzten BarCamp ging ich hochmotiviert und vollgepackt mit guten Ideen und neuen Kontakten nach Hause. Ich bin sicher, dass es auch diesmal so sein wird.