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#bcwue15 Das 1. Barcamp Würzburg

Impressionen der Barcamp-Eröffnung
Impressionen der Barcamp-Eröffnung

Sieben Jahre hat es gedauert von der Idee zur Umsetzung. Sieben Jahre „jemand müsste mal …“, „wäre schon cool, wenn …“. Und am Samstag war es endlich soweit: Das 1. Barcamp Würzburg wurde Realität.

Vogel Startup Werkstatt

Die Vogel Startup Werkstatt ist noch nicht fertig und wurde schon intensiv genutzt. Dies war wahrscheinlich auch mit der Grund, weshalb bereits vor dem offiziellen Check-In um neun Uhr bereits die ersten Kontakte geknüpft wurden. Denn ich war nicht der einzige, der nicht genau wusste, wo er hin musste. Aber gemeinsam fand man relativ schnell den Eingang. Die fehlende Ausschilderung war aber einer der wenigen kleinen Patzer der Organisatoren. Ansonsten war das Ganze super organisiert: Atmosphärische Räume, ein gigantisches Catering und ca. 80 hochmotivierte Leute.

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Anerkennung von non-formal erworbenen Kompetenzen

Deutschland ist ein „Schein-Land“: Nur die Fähigkeiten, Kenntnisse und Kompetenzen, die mittels eines Scheins, Zeugnisses oder Zertifikats belegt sind, zählen; vor allem wenn es um die Bewerbung um eine Arbeitsstelle geht. Auch in anderen (europäischen) Ländern existiert dieses Prinzip. Ist jedoch nirgends so ausgeprägt wie hier.

Seit einiger Zeit schon hat die Europäische Union das Bestreben, soziale Ungleichheit zu verringern, allen die Möglichkeit auf Bildung zu verschaffen und eben auch non-formal erworbenes Wissen (auch als wirtschaftliche Ressource) verfügbar zu machen. So hat sie ihren Mitgliedsstaaten im Rahmen des Programms Lebenslanges Lernen nun auch auferlegt, bis 2018 Lösungen für diese Aufgabe zu finden.

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Halbleiter – die Materialklasse, aus der die (Alb)Träume sind. Physik am Samstag, 7.2.15

Am letzten Samstag war es wieder einmal so weit. Die Uni Würzburg lud zur Physik am Samstag ein. Laut Professor Vladimir Dyakonov, der die Veranstaltung kommentierte und begleitete, läuft die Veranstaltungsreihe bereits seit 14 Jahren.

Wie Dyakonov nach der Vorlesung betonte, war das, was Professor Batke präsentierte, in etwa der Stoff, den Physikstudenten in einem ganzen Semester vermittelt bekommen. Und so dauerte der Vortrag auch – trotz Überspringen einiger Folien und Weglassen einiger Versuche – über zwei Stunden anstelle der sonst üblichen einen Stunde.

Mir gefiel der Vortrag ganz gut, auch wenn ihm ein wenig „didaktische Reduktion“ sicher gut getan hätte. Funktionsweise, Herstellung und philosophisch-moralische Implikationen von Halbleitern jeweils recht umfassend darzustellen, war einfach eine große sehr Aufgabe.

Ich habe versucht, den knackigen Inhalt einigermaßen in eine Sketchnote zu gießen.

Sketchnote PhaS 1
Sketchnote PhaS 1
Sketchnote PhaS 2
Sketchnote PhaS 2
Sketchnote PhaS 3
Sketchnote PhaS 3
Sketchnote PhaS 4
Sketchnote PhaS 4
Sketchnote PhaS 5
Sketchnote PhaS 5
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Kursfindungstage in Schweinfurt

Ausschnitt aus Sketchnote
Sketchnote Kursfindungstage in Schweinfurt
Sketchnote Kursfindungstage in Schweinfurt

Gestern beendeten wir auch die Kursfindungstage bei den Wirtschaftsfachwirten in Schweinfurt. Diesmal hatten wir beide Gruppen – Montag und Dienstag die Würzburger, Freitag und Samstag die Schweinfurter – kurz hintereinander. Und wieder konnten wir Unterschiede zwischen den beiden Gruppen feststellen.

Die Teilnehmer aus Schweinfurt scheinen zielgerichteter zu sein; aber damit auch gleichzeitig verhafteter in schulischen Strukturen, stärker auf den Abschluss, auf das Zeugnis orientiert. Die Würzburger Teilnehmer scheinen dafür offener zu sein; sie nehmen einen Rat eher an. Aber beide Ausrichtungen haben ihre Qualität.

Es hat – und ich denke, nicht nur uns – wieder viel Spaß gemacht. Und wir konnten wieder einige Denkprozesse in Gang setzen. Das konnte man deutlich spüren.

Inzwischen haben wir die Veranstaltung etwas modifiziert. Bereits in Würzburg, Anfang der Woche, hatten wir mehr Elemente zum Kennenlernen und zur Teambildung integriert, sowie das Thema Lernen und Lernmotivation. In Schweinfurt kamen nun noch spontan Mnemotechniken hinzu. Das hatte gut gepasst.

Es gibt noch so viele Themen, die wir den Teilnehmern vermitteln könnten. Aber die Zeit – und auch die Aufnahmekapazität der Teilnehmer – ist begrenzt. Mehr als einen Anstoß können wir nicht geben. Aber dies haben wir definitiv erreicht.

Ich freue mich schon auf den nächsten Kurs im Frühjahr.

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Kursfindungstage bei den Wirtschaftsfachwirten

Kursfindungstage Wirtschaftsfachwirte

Die zwei Kursfindungstage beim aktuellen Wirtschaftsfachwirt-Lehrgang sind zu Ende. Es waren wieder zwei sehr intensive Tage für Tom, Dirk und mich. Und ich denke, auch für die Teilnehmer.

Leider darf ich hier keine der Fotos veröffentlichen. Aber wenigstens die Sketchnote, die während der Veranstaltung entstanden ist, lässt ein bisschen was von der Stimmung erahnen.

Sketchnote Kursfindungstage
Sketchnote Kursfindungstage

Die klassischen Kennenlern- und Team-Übungen waren lediglich der sanfte Einstieg, auch wenn gerade das gegenseitigen Kennenlernen den Teilnehmern wichtig war. Was wird da draußen von der Wirtschaft von einem Wirtschaftsfachwirt erwartet? Warum sollte sich ein Personaler ausgerechnet für mich entscheiden? Waren die ersten Fragen, mit denen wir die Teilnehmer konfrontierten.

Beim folgenden Spiel „Wertvoll“ stand dann scheinbar der gemeinsame Spaß im Vordergrund, wenn es für Verwirrung sorgte, dass die Spielregeln am neuen Tisch anders waren, als die des Tisches, von dem man kam. Die Reflexionsrunde schaffte wieder Klarheit.

Nach der Mittagspause ging es dann eher spielerisch weiter. Abschluss des Nachmittags war die Wertschätzungsrunde. Und nicht jeder fühlte sich wohl, wertschätzende Kommentare über andere zu äußern, aber auch zu empfangen. Dies sind wir in unserer Gesellschaft einfach nicht gewohnt.

Zweiter Tag: Ein kurzes Blitzlicht, dann aufteilen auf drei Gruppen: Traumreise und Vision vom erfolgreichen Ausgang. Timeline mit den künftigen, wichtigen Etappen des Kurses. Mini-Assessment-Center: Seenot. Alles Bausteine, die beim Durchhalten helfen können, die zeigen, wie es hoffentlich am Ende sein wird; und dass es wichtig ist, die Herausforderung auch als Gruppe zu meistern.

Verschiedene Denkanstöße zum Thema „Führen“ aus Dirks Pferdecoachings. Und dann noch eine geballte Ladung Begeisterung fürs Lernen: Wie schaffe ich es, die Dinge, die mich begeistern, mit meinem Lernen zu verbinden?

Die Möglichkeit, mit einem Buddy zusammenzuarbeiten; das „Kursbuch“, eine DIN-A-4-Kladde, um alles im Rahmen des Lehrgangs festzuhalten. Zum Schluss noch der Brief an sich selbst, an sein zukünftiges ich. Und eine letzte Feedbackrunde.

Uns hat es Spaß gemacht. Und ich denke, den Teilnehmern auch, wenn ich richtig in den Gesichtern gelesen habe. Aber ich habe dort auch viel Nachdenklichkeit gelesen. Ich hoffe, wir konnten einige hilfreiche Denkanstöße setzen, die unsere Teilnehmer raus aus der Konsumentenhaltung rein in eine Selbstverantwortung bringen.

Dies ist der dritte Kurs, in dem wir die Kursfindungstage durchführten. Beim ersten Lehrgang kommen in den nächsten Wochen die ersten Prüfungsergebnisse zurück. Ich bin gespannt, ob man auch aus diesen eine Veränderung ablesen kann. Am Verhalten der Teilnehmer konnte ich diese Veränderung definitiv schon feststellen.

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Perspektive Didaktik – Tag 2 ( #wbvft )

Sketchnote zur Barcamp-Session „Sketchnotes“

Am zweiten Tag der Fachtagung wird es deutlich anarchischer. Es gibt keine Vorträge mehr, sondern ein Barcamp. Ich gestehe: Es ist mein erstes Barcamp. Aber es klingt spannend und passt gut zu meiner sonstigen, präferierten Arbeitsweise.

Karlheinz Pape moderiert das Barcamp an
Karlheinz Pape moderiert das Barcamp an

Alle verbliebenen ca. 100 Teilnehmer – in gut Barcamp-Sprech: Teilgeber – stellen sich kurz vor: Vorname, Ort, Einrichtung und die obligatorischen drei Hashtags. Karlheinz Pape, der Erlangener Berliner moderiert an.

Und danach werden die Sessions angeboten. Lediglich zwei finden keinerlei Zuspruch. Alle anderen kommen an den großen Wandplan und werden auf Zeit und Räume verteilt.

Barcamp-Plan
Barcamp-Plan

Auch mein Sessionvorschlag wird angenommen. Ich habe das Gefühl, dass viele Bildungsträger sich bemühen, modernere Lernformen in ihre Angebote zu integrieren. Aber viele Teilnehmer wollen das (aufgrund ihrer Lernbiographien?) gar nicht. Sehe nur ich das so? Wie kann man damit umgehen? Welche Perspektiven und Denkansätze gibt es dazu?

Und ich bin mit meiner Session gleich in der ersten Runde dabei. Es entwickelt sich eine lebhafte Diskussion und ich nehme viele Anregungen mit nach Hause. Auch Prof. Ingeborg Schüßler befindet sich in meiner Session und so erhalte ich genau den Input, den ich mir gewünscht hatte.

Eine viertel Stunde Pause. Kurzer Austausch mit dem IHK-Kollegen aus Dresden. Und dann geht es schon weiter mit der nächsten Session. Ich entscheide mich für Sandras und Carolins Session „Sketchnotes“. Ich hatte anfangs schon die Sorge, dass sie parallel zu meiner Session laufen würde. Aber Glück gehabt.

Sketchnote zur Barcamp-Session „Sketchnotes“
Sketchnote zur Barcamp-Session „Sketchnotes“

Ich sketche zwar schon die ganze Zeit fleißig mit, aber da ist noch viel Luft nach oben. Und die Sketchnotes, die Sandra (@sandra_dirks) während der Fachtagung twitterte, haben mir gefallen. Da kann ich noch etwas lernen!

Sandra Dirks und Carolin Kram (@sandra_dirks @buecherkram)
Sandra Dirks und Carolin Kram (@sandra_dirks @buecherkram)

Sandra Dirks und Carolin Kram (@buechekram) machen das sehr schön. Typisch Barcamp ist diese Session spontan entstanden und nicht vorbereitet. Aber das macht den Reiz aus. Nicht didaktisch vorbereitet, aber mit viel Herzblut und auf den Punkt gebracht. Ich denke, an meinen Sketchnotes sieht man, dass es mir auf jeden Fall etwas gebracht hat.  🙂

Sketchnote zur Barcamp-Session „Social Media Guidelines“
Sketchnote zur Barcamp-Session „Social Media Guidelines“

Viertel Stunde Pause. Sketchnote noch etwas rund schleifen, twittern, auf zur nächsten Session. Nina Oberländer von der vhs Bremen teilt mit uns ganz praktische Erfahrungen: „Social Media Guidelines“. Bei der vhs Bremen heißen diese sympatischerweise „Unsere Facebook Fibel“. Eine sehr schöne Session. So kann man mit Richtlinien also auch umgehen.

Mittagspause in der „Hechelei“. Auch wieder ein sehr schönes Ambiente. Das Essen ist lecker und schon wieder stehe ich bei anderen Tagungsteilnehmern. Auch hier entsteht wieder ein nettes Gespräch. Wir brauchen die Pause. Ganz schön viel Input. Ganz schön intensiv. Aber schließlich geht es doch weiter. Letzte Runde.

Sketchnote der Barcamp-Session „Lernräume“
Sketchnote der Barcamp-Session „Lernräume“

Ich entscheide mich für die Session von Reiner Stefan „Lernräume“. Ein gelungener Abschluss, wenn man davon ausgeht, dass der Titel der Veranstaltung „Erweiterte Lernräume“ ist. Nur sind diesmal nicht die digitalen Medien und das Web gemeint, sondern ganz reale Räume. Was lässt sich durch Räume, ihre Einrichtung, ihre Farbgestaltung  bewirken? Wie reagieren Lerner darauf?

Und dann ist alles auch schon recht schnell vorbei. Kurze abschließende Worte von Karlheinz Pape. Schlusspunkt durch Arndt Bertelsmann. Und dann verstreuen sich alle in alle Winde. Schade. Aber ich denke, es gibt viel zu verarbeiten. Und es war für (hoffentlich) alle ein großer Gewinn. Für mich sicher.

Danke an den Verlag. Danke an Joachim Höper, der durch die zwei Tage führte. Danke an alle Vortragenden und Teilgeber. Zwei Tage, die mir viel gebracht und viel Spaß gemacht haben.