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Physik am Samstag: Gravitationswellen

Dr. Martin Kamp
Dr. Martin Kamp

Wieder einmal war es soweit: Physik am Samstag an der Uni Würzburg. Thema diesmal: Gravitationswellen-Detektoren. Und es war diesmal endlich wieder einmal eine Veranstaltung, der auch Nicht-Eingeweihte gut folgen konnten. Die letzten Male war das leider anders.

Nun gut. Diesmal ging es auch nicht um die Grundfesten der Physik, sondern eigentlich um intelligente Ingenieurs-Leistungen. Aber immerhin gab es für diese Leistung 2017 den Nobelpreis. Aber alles der Reihe nach.

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Studienzweifler bei der IHK

IHK und HWK Seite an Seite
IHK und HWK Seite an Seite

Heute veranstalteten wir bei der IHK Würzburg-Schweinfurt zum zweiten Mal zusammen mit der Handwerkskammer Unterfranken einen Infoabend für Studienzweifler. Ein schwieriges Thema, das viel mit dem Gefühl des Versagens und Scham zu tun hat. Daher rennen einem bei so einer Veranstaltung die Teilnehmer nicht gerade die Bude ein. Und dennoch – oder gerade deswegen – sind solche Veranstaltungen wichtig.

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Kinder richtig erziehen?

Bei der Sozialisation, also beim Hineinwachsen in die Gesellschaft, gibt es verschiedene Komponenten. Eine der wichtigeren dabei ist sicher die Erziehung durch die Eltern. Es gibt viele Ratgeber, wie man „richtig“ erzieht. Wenn man sie sich anschaut, stellt man schnell fest, dass jeder etwas anderes für richtig erklärt, ja, sie sich teilweise sogar komplett widersprechen. Es gibt bei der Erziehung eben keine Patentrezepte. Diese mechanistische Sicht der Erziehung ist überholt; und zwar schon sehr lange. Das Kind ist eben keine Maschine. Und Erziehungsmaßnahme A führt eben nicht automatisch zu Erziehungsergebnis B.

Erziehung
Erziehung

Gute Erziehung

Dennoch gibt es natürlich Grundsätzliches, das man bei der Erziehung berücksichtigen kann und sollte. Kinder benötigen von ihren Eltern eine ausgewogene Dosis an Hilfe und Aufmerksamkeit, um ihre Persönlichkeit und Fähigkeiten zu entwickeln. Eltern können dabei helfen, dass Kinder ihren Weg im Leben finden und zwischen richtig und falsch unterscheiden lernen. Wenn es von seinen Eltern sicheren Halt und Zuspruch bekommt, hat das Kind die Chance, sich zu einem selbstständigen und selbstbewussten Erwachsenen zu entwickeln.

Übernommene Erziehungsmuster

Viele Eltern übernehmen unbewusst die Erziehungsmuster aus ihrer eigenen Kindheit. Sie erziehen ihre Kinder mit bestimmten Abläufen und Regeln, die ihnen selbst beigebracht wurden. Auf jeden Fall ist es für Eltern ratsam, sich an die Erziehungsmethoden zu erinnern, die sie in ihrer Kindheit selbst als positiv empfunden haben. Viele hilfreiche Informationen, etwa zum Thema gewaltfreie Erziehung, stehen unter bambiona.de, einer ganz gut gemachten Seite rund um Kinder und Erziehung. Dazu gehört auch der Ratschlag für Erziehende, stets Konsequenz zu zeigen. Kinder benötigen keine strenge Erziehung. Viel wichtiger ist eine leitende und helfende Hand, die ihnen den Weg ins Leben weist.

Vorbildrolle der Eltern

Besonders in den ersten Lebensjahren sind Eltern die wichtigsten Bezugspersonen und Vorbilder für ihr Kind. Bereits Kleinkinder ahmen unbewusst Verhaltensweisen ihrer Eltern nach. Ältere Kinder orientieren sich dann bewusst am Verhalten von Vater und Mutter und übernehmen dieses oft. So können sie schnell aggressiv reagieren, wenn sie dies häufig an ihren Eltern beobachten. Deshalb ist es für Erziehende besonders wichtig, sich in Gegenwart ihrer Kinder niemals gehen zu lassen. Sie sollten stets bedenken, dass Kinder besonders aufmerksame und stille Beobachter sind. Um dem Kind ein Gefühl der Sicherheit zu vermitteln, sollten Eltern daher nie vor ihm die Fassung verlieren.

Manchmal leichter gesagt als getan. Aber dafür sind wir ja bereits erwachsen.

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Mega Memory© – Super Gedächtnis

Gregor Staub auf der Bühne
Gregor Staub vor dem Auftritt
Gregor Staub vor dem Auftritt

Ich habe mich bereits mit Mnemo-Techniken beschäftigt. Ich habe ein Seminar besucht. Und es war ganz in Ordnung. Einkaufsliste lernen. Namen lernen. Aber so richtig konnte es mein Interesse nicht wecken.

Zu weit weg von der Praxis. Zu selten, dass man etwas auswendig lernen muss. Meistens geht es bei mir eher darum, Sachverhalte zu verstehen, Hintergründe, Zusammenhänge. Oder Fähigkeiten zu erwerben.

Am Donnerstag, 27.2.14, änderte sich meine Einstellung zu Mnemotechniken. Die Schule hatte eingeladen zu mega memory© mit Gregor Staub. Ich kannte den Mann gar nicht. Angeblich ein Top Act unter den Gedächtnistrainern. Na ja. Wie gesagt: Bisher hatte ich kein besonders großes Interesse an solchen Trainern.

Aber ich muss sagen: Innerhalb kurzer Zeit war ich begeistert. Er ist ein guter Redner. Es machte Spaß ihm zuzuhören, mit ihm „zu arbeiten“. Sehr sympathisch, sein Schweizer Dialekt.

Gregor Staub auf der Bühne
Gregor Staub auf der Bühne

Ja, auch er versuchte zu verzaubern mit „Gedächtnis-Tricks“: „Wir lernen jetzt die letzten zehn amerikanischen Präsidenten.“ „Zehn Namen merken und mit Personen verbinden.“ „Auf Thailändisch bis zehn zählen.“ Aber er schaffte es, dass das ganze Publikum mitmachte. Er schaffte es, dass ich innerhalb von wenigen Minuten Inhalte lernte, die ich sonst in langer Zeit nicht hätte lernen können.

Seine Techniken zeigen wahnsinnig schnelle Ergebnisse. Er hält sich nicht lange auf mit Erklärungen. Er macht. Und wir machen mit. Und er schafft es, dass man – zumindest – das Gefühl hat, man kann diese Techniken auch auf Inhalte, die im Alltag zählen, zu übertragen: Vor einer Veranstaltung Namen in großer Menge auswendig lernen, Vokabeln lernen, einen mentalen Spickzettel für die Schule oder auch für eine Rede anlegen.

Und man hat das Gefühl, dass er weiß, wovon er spricht. Er lässt einen teilhaben an seinen „Tricks“, hat vieles schon ausprobiert, durchdacht und gut vorbereitet. Ja, man muss arbeiten, trainieren, selbst arbeiten. Aber sein Wissen hilft und unterstützt.

Okay, er machte natürlich auch ganz schön Verkaufs-Show. Er verlangte für seinen zweistündigen Auftritt (und vorher für vier Auftritte vor den Schülern) nichts. Klar, dass er versuchte, über den Verkauf seines Programms auf CDs wieder einen Teil seiner Gage hereinzuholen. Aber er machte es sehr witzig und sympathisch.

Ich werde seine Techniken ausprobieren. Und ich werde hier weiter darüber berichten.

Gregor Staub auf der Bühne
Gregor Staub auf der Bühne